Dicke Packung

Veröffentlicht am 25.04.2018 von Jennifer Krämer

22. April 2018: SC Berod-Wahlrod II – SSV 8:1 (4:0)

Die Sonne schien, alle waren bester Laune und dann kam das Ergebnis dazwischen.

Wir kamen zwar zu Beginn gleich zweimal gut vor das gegnerische Tor, konnten aber nicht abschließen. Aus dem Nichts gelang Berod dann plötzlich der Führungstreffer (5.), Dann war es Osman Manovi, der den Ausgleich auf dem Fuß hatte, als der Torwart einen Schuss abklatschen ließ, doch sein Schuss war nicht präzise genug aufs Tor und landete erneut beim Torwart. Niklas Herfen und Hassan Faquirpour hatten weitere Torschüsse, ehe in der 26. Minute das 2:0 gegen uns fiel. Viele Zuschauer waren der Meinung, dass es klar Abseits war. Der Schiri meinte das nicht. Und so gingen die Meinungen von Spielern, Zuschauern und Schiedsrichter heute häufig auseinander. Der Unparteiische hatte einen sehr kleinen Radius und bewegte sich fast ausschließlich im Mittelkreis, so dass er viele Situationen vor den Toren nicht wirklich bewerten konnte. In der 35. Minute fiel das 3:0 und in der 45. Minute das 4:0. Dazwischen hatte Osman Manovi noch eine Kopfballchance und Christian Nöller kam zweimal vors Tor, wurde aber jedes Mal gestört.

Im zweiten Durchgang dann ein Lichtblick. Ein schöner langer Pass kam von David Friedrich auf Dimitri Gerber und dieser erzielte das 4:1 (52.). Wir hatten noch ein, zwei weitere Aktionen im gegnerischen Strafraum, ohne zählbaren Erfolg und dann kassierten wir auf der anderen Seite das 5:1 (72.). Unser Torwart Steffen Staats konnte zwar noch den ein oder anderen Ball abwehren, aber in der Schlussphase musste er sich noch dreimal geschlagen geben. In der 75. Minute fiel das 6:1, in der 85. Minute das 7:1 und in der 87. Minute das 8:1. Einer unserer Bälle landete auch noch im Tor, der Schiri pfiff aber Abseits. Auch wenn wir uns weiter bemühten, so bleib es am Ende beim 8:1. Zu allem Überfluss bekam Konstantin Stepcenko noch eine äußerst fragliche rote Karte, die die wahrlich nicht gute Leistung des heutigen Spielleiters noch mal unterstrich.

Fazit: Auch wenn die Schiri-Leistung sehr fraglich war, so war diese nicht der Grund für die Niederlage. Zu viele Fehler nach hinten, eine zu geringe Zweikampfquote und zu wenig Konsequenz nach vorne spielen da eher eine Rolle. Das fehlende Training trägt hier sicher einen Großteil zu bei.

Es spielten: Steffen Staats, David Friedrich, Konstantin Stepcenko, Isa Özcan, Mohammed Mestiri, Torsten Egerding (46. Islam El-Ghawi), Dimitri Gerber, Niklas Herfen, Hassan Faqirpour, Christian Nöller (46. Abnet Bekele), Osman Manovi (75. Abdi Baasid Abdi Raxman) (jk)