Aus der Traum

Veröffentlicht am 01.11.2017 von Jennifer Krämer

31. Oktober 2017: SSV I – SG Niederhausen/N. 2:4 (1:2) – Kreispokal

Viertelfinale des Bitburger-Kreis-Pokal. Der Traum vom Halbfinale so nah!

Wir spielten gut los und hatten in der 5. Minute die erste gute Chance durch Wegayhu Melese nach Vorarbeit von Nicolaj Dubrovin und Hassan Faqirpour. Angriffe der Gäste konnten wir gut stören. In der 15. Minute wieder eine gute Möglichkeit für uns. Niklas Herfen spielte von der Grundlinie vors Tor zu Nicolaj Dubrovin, aber der Torwart griff den Ball ab. 21. Minute – Ecke für die Gäste. Und während wir teilweise noch diskutierten, wer ins Aus geschossen hat, wurde die Ecke kurz ausgeführt und der Ball im Tor untergebracht – 0:1. Beide Teams erspielten sich in der Folge Torchancen – bei uns allen voran Niklas Herfen. Es war aber dann Nicolaj Dubrovin, der in der 32. Minute den Ausgleich erzielte, nach Zuspiel von Wegayhu Melese und toller Vorarbeit im Mittelfeld. 4 Minuten später waren wir hinten erneut unkonzentriert und kassierten nach einer Standardsituation das 1:2.

Nach der Pause war zunächst Niederhausen angriffslustiger. Konstantin Stepcenko verhinderte den ersten Angriff. Nachdem ein Gegenspieler nicht weit vom Tor entfernt einen Ball von René Friedrich abfangen konnte, fiel das 1:3. Jetzt mussten wir arbeiten und kämpfen, was wir auch taten. Gemeinsam starteten wir Angriff um Angriff, wurden dabei nur leider hin und wieder gestört und spätestens der Torwart hatte etwas dagegen, dass wir treffen. In der 56. Minute erzielte dann aber Niklas Herfen per Kopf, nach einem Freistoß von Fahri Tahtaci, den Anschlusstreffer. Es war noch nicht vorbei. Wir kämpften gemeinsam was das Zeug hielt und kamen immer wieder vor das gegnerische Tor. Wir waren absolut am Drücker in dieser Phase. Leider trafen wir das Tor nicht. Einige Bälle gingen knapp vorbei, andere hielt der Torwart und ein Tor von Hassan Faqirpour war leider doch keins. In der 90. Minute fiel dann noch das 2:4 – nach unserem Einwurf, der aber leider durch erneute Unkonzentriertheit in des Gegners Füße fiel. Der Spieler lief alleine auf René Friedrich zu und lupfte über ihn – keine Chance. Im Nachgang hielt René noch einen und dann war Schluss.

Fazit: Aus der Traum vom Halbfinale! Der Gegner hat kleine Unkonzentriertheiten unsererseits ausgenutzt. Aber trotzdem haben wir als Mannschaft ordentlich gekämpft, nur leider zu wenig Tore gemacht. Es hat nicht sollen sein! Kopf hoch!

Es spielten: René Friedrich, Konstantin Stepcenko, Fahri Tahtaci, Nicolaj Dubrovin, David Friedrich (25. Dimitri Gerber, 40. Markus Hermann), Hassan Faqirpour, Wegayhu Melese, Mohammed Mestiri (58. Max Hildebrand), Ivica Grbavac, Maxim Jankowski, Niklas Herfen. (jk)