Niederlage mit fragwürdigen Entscheidungen

Veröffentlicht am 09.05.2017 von Jennifer Krämer

2. Mannschaft

7. Mai 2017: TuS Wied I – SSV II 3:1 (0:0)

Antritt in Wied. Komischerweise wieder nur mit 12 Mann, obwohl mehr zur Verfügung gestanden hätten – laut Liste.

Wir legten gut los. Mehmet Özcan setzte den ersten Fernschuss in Richtung Tor ab und Juri Fehler den zweiten, nach Pass von Mohammed Mestiri. Dann mal Wied vor unserem Tor, aber kein Problem für Torwart René Friedrich. Ein guter Ball von Juri Fehler fand Osman Manovi, der aber im Abseits stand. Der gut geschossene Freistoß von Maxim Jankowski erreichte Emre Güllü, welcher vorbei köpfte. In der Folge bekam Wied ein paar Mal die Chance per Freistoß in Führung zu gehen, sie nutzten es aber nicht. Ebenso konnten sie eine vermeintliche Abseitsposition nicht ausnutzen – es war kein Abseits und der Spieler war durch, schoss aber vorbei. Hassan Faqirpour reihte sich auch in die Liste der Leute mit Toroptionen ein – traf aber nicht. Es ging torlos in die Pause.

In Durchgang zwei direkt ein guter Freistoß von Dimitri Gerber – knapp rechts vorbei – ein weiterer ging drüber. Mohammed Mestiris Fallrückzieher im Strafraum sah gut aus brachte aber auch keinen Erfolg. Dann in der 56. Minute wieder Dimitri Gerber zum Freistoß – letzte Woche waren es 30 m – heute 40. Der Trainer rief noch „nicht direkt, das klappt nicht von überall“ – und wie das klappte – er hämmerte das Ding ins Netz – 1:0. Dann mussten wir knapp 10 Minuten zu zehnt spielen, da Maxim Jankowski von Krämpfen geplagt war. In dieser Zeit fiel der Ausgleich (68.). Weitere Chancen wurden verhindert oder Wied scheiterte an sich selbst. In der 76. Minute das 2:1 für die Hausherren, auch wenn das Tor nicht hätte zählen dürfen, da der Stürmer mit gestrecktem Bein in unseren Torwart rein ging und diesen verletzte. Er konnte nicht weiter spielen. Juri Fehler ging ins Tor und wir spielten zu neunt weiter, da Mohammed Mesitiri noch gelb-rot sah. Emre Güllü, Dimitri Gerber, Steffen Staats und Hassan Faquirour hatten noch Chancen. Auf der anderen Seite hielt Juri Fehler einige Bälle. Kurz vorm Abpfiff kassierten wir dann noch das 3:1.

Fazit: Wieder eine fragliche Schiedsrichterentscheidung beim 2:1 (im Hinspiel war es ähnlich) – vielleicht wäre es sonst anders gelaufen. Noch zwei weitere Wechselspieler wären natürlich auch gut gewesen. Aber die die da waren haben wieder alles gegeben.

Es spielten: René Friedrich, Mehmet Özcan, Steffen Staats, Khaled Djelloul, Maxim Jankowski, Hassan Faquirpour, Dimitri Gerber, Emre Güllü, Mohammed Mestiri, Juri Fehler, Osman Manovi (46. Islam El-Ghawi).