Relegation zur A-Jugend Rheinlandliga

Veröffentlicht am 11.06.2018 von Jennifer Krämer

JFV Zissen – JSG Altenkirchen/ Neitersen 1:1 (1:0)

Im ersten Relegationsspiel zur A- Jugend- Rheinlandliga 2018/2019 traten wir beim Tabellenzweiten der Bezirksliga Mitte an. Der Gegner war uns nicht ganz unbekannt, denn der JFV gewann mit den für die Relegationsrunde spielberechtigten Jahrgängen 2000 und 2001 in der Saison 2016/2017 die Bezirksmeisterschaft und tat es uns damit gleich.
Die körperlich sehr präsenten Gastgeber formierten sich in der Partie von Beginn an in einer sehr defensiven Grundordnung und beschränkten Ihre Angriffsbemühungen auf das Konterspiel. Unsere Mannschaft hatte viel Ballbesitz, konnte den Gegner allerdings nur selten im letzten Spielfelddrittel beschäftigen. Leider blieben die wenigen, sich bietenden Gelegenheiten bis kurz vor dem Halbzeitpfiff von uns ungenutzt. Dann folgte nach einem Konter der Gastgeber sogar das 0:1 und wir gingen mit einem Rückstand in die Halbzeitpause.
Am Spielgeschehen änderte sich in der zweiten Halbzeit erwartungsgemäß nichts. Unsere Jungs investierten viel, verpassten aber bei zwei, drei vielversprechenden Gelegenheiten den Ausgleichstreffer. In der 77. Spielminute wurden wir dann für unseren Aufwand endlich belohnt. Fabian Franz setzte zu einem 16- Meter- Schuß an und überwand den gut aufgelegten Keeper zum verdienten 1:1. Nun ging nochmal ein Ruck durch unsere Mannschaft, doch leider verpassten wir in der Endphase noch eine Möglichkeit um mit einem Sieg in die Relegationsrunde zu starten. Im anschließenden Elfmeter- Schießen, das bei Punktgleichheit zwischen uns und Zissen relevant wird, zeigte unser Keeper Mathis Waschbüsch dann eine Klasseleistung. Sagenhafte 4 von 5 getretenen Elfmeter konnte er abwehren und sicherte uns damit im Vergleich zu Zissen die etwas bessere Ausgangslage. Im am Dienstag folgenden zweiten Spiel treffen wir nun auf unserer heimischen Sportanlage Glockenspitze auf die JSG Atzelgift, für die es nach der Auftaktpleite gegen die JSG Puwig- Gusterath schon um „Alles-oder- Nichts“ geht.

Bericht: Torsten Gerhardt