Zu spät aufs Gas gedrückt

Veröffentlicht am 22.04.2019 von Jennifer Krämer

20. April 2019: TuS Wied – SSV I 5:3 (3:0)

Ostersamstagsspiel in Wied – heute hieß es nicht, wer findet die meisten Eier, sondern wer schießt die meisten Tore und gewinnt das Spiel.

Obwohl wir genau das eigentlich vor hatten, kamen wir nicht so richtig ins Spiel. Wir taten uns schwer gute Angriffe nach vorne zu spielen und auch hinten war es wacklig. Ganz anders als in den letzten Wochen. So mussten wir auch schon sehr früh das erste Gegentor einstecken (2.). Und nur 5 Minuten später stand es auch schon 2:0 gegen uns. Auch wenn wir versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen, z.B. per Fernschüssen von David Friedrich, so klappte es nicht. Bis zur 18. Minute blieb dieser Stand bestehen, dann fiel das 3:0. In der Folge zeigten wir dann aber ein paar gute Angriffe, doch die letzte Konsequenz im Zug zum Tor fehlte. Ab der 29. Minute spielte man dann nur noch 10 gegen 10. Eine kleine Uneinigkeit zwischen Ahferom Teame und unserem ehemaligen Spieler Aydid führte dazu, dass beide die rote Karte sahen. Spielerisch hatten wir uns zu diesem Zeitpunkt etwas gefangen und gesteigert. Lamine Diaby, Abdi Shuari Cali und Abdisalam Youssuf Mohamud hatten noch Chancen auf unserer Seite, ehe es in die Pause ging.

In Durchgang 2 dauerte es wieder nicht lange bis zum ersten Gegentor (50., 4:0), auch wenn wir im Gesamten durch die Einwechslung des erfahrenen Verteidigers Manuel Nelles nun hinten wieder etwas sicherer waren. Auch nach vorne ging deutlich mehr und wir kamen immer häufiger vors Tor, wir waren nun die spielführende Mannschaft. Chance um Chance bot sich uns, aber wir trafen einfach das Tor nicht. In der 84. Minute dann endlich doch. David Friedrich traf zum 4:1. Dummerweise fiel eine Minute später direkt wieder ein Gegentor zum 5.1. Wir gaben in der Schlussphase noch mal richtig Gas und Abdi Shuari Cali konnte mit seinen beiden Toren in der 87. Minute und in der Nachspielzeit für den 5:3 Endstand sorgen.

Fazit: Wir haben zu lange gebraucht, um ins Spiel zu finden. Die erste Halbzeit wurde zu unkonzentriert gespielt. In der zweiten Hälfte wurde es besser und in der Schlussphase richtig gut. Leider haben wir zu spät angefangen richtig Gas zu geben, sonst hätte es vielleicht noch anders ausgehen können. Aber das Team hat wieder mal gezeigt, dass es sich nicht hängen lässt und Tore schießen kann. Die Chancenauswertung muss nur besser werden. Von dieser Seite aus gesehen war hier nämlich heute deutlich mehr drin.

Es spielten: Marcel Kornely, David Friedrich, Habtom Haile, Abdisalam Youssuf Mohamud, Kubaja Alemngus, Ahferom Teame, Sekou Kante (67. Ricky Udo Schmidtke), Ulrich Höhler (46. Manuel Nelles), Lamine Diaby, Abdi Baasid Abdi Raxman, Abdi Shuari Cali. (jk)